Schnelle Wege für Radfahrer

Die Stadt Neu-Ulm bastelt seit nunmehr Jahrzehnten an einem Radwegenetz. Bereits vor fünfzehn Jahren hatte man die Idee, ein Radwegeschnellnetz durch Neu-Ulm zu entwickeln. Tolle Idee. Man entwickelt und schreibt weiter fort; gebaut wird wenig.

Wir kennen die kurze und ziemlich arme Fahrradstraße an der Weststadtschule, genau so baut man auch weiter. Die Schnelltrasse Gerlenhofen-Ludwigsfeld-Stadtmitte (entlang Bahnhof, Baggersee, „grüner Zug“, Hochschule…) wurde aufgegeben. Nun werden hauptsächlich bereits bestehende Radwege ausgebaut (neue Schilder und die eine oder andere Asphaltrenovierung).

Das große Radwegeprojekt ist entlang der Europastraße bis zum Autobahnanschluß an die A7.  Warum das? Nun, das bezahlt der Bund. Führte der Radweg statt durch das Ried zum Beispiel durch Pfuhl oder Burlafingen, dann muß die Stadt zahlen.

Bezahlen muß das so oder so der Steuerzahler – also wir alle.

Dank des „Sankt Florian-Prinzipes“ zahlen wir sogar für einen Radweg vom Nichts ins Nichts, oder wer macht einen netten Familienausflug an den Autobahnanschluß während ein Meter daneben die 40-Tonnen-Diesel-LKW direkt daneben vorbeirauschen?

Ich möchte einen entwickeltes Netz, der von Nutzern und Fachleuten gemeinsam transparent geplant wird. Zunächst bedarf es einer Nord-Süd-Achse und einer Ost-West-Achse – so kreuzungsfrei, schnell und sicher wie nur möglich.

Machen sie das am Wahltag erreichbar!

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