Brückenbauer für Neu-Ulm

Diese Stadt braucht einen Brückenbauer.  Nicht zuletzt die Nuxit-Debatte hat unsere Stadt gespalten, auch in anderen Bereichen
stehen sich Blöcke unversöhnlich gegenüber. Zu den Aufgaben eines Oberbürgermeister gehört auch, die Rolle des Moderators einzunehmen und zwischen den Parteien zu moderieren.

Es gehört aber auch dazu, einen Pflock einzurammen, wenn alles gesagt ist und die Zeit des Handelns gekommen ist.

Für jeden Bürger mit bloßem Auge sichtbar ist, daß bei den Donaubrücken die Zeit des Handelns selig verschlafen wurde. Die bald tägliche Posse über Schilder, Schranken und Barrieren läßt vergessen, daß die Situation nicht einfach „vom Himmel“ gefallen ist. Die Baujahre der Donaubrücken sind bekannt, der Zustand auch und das Problem der Überbelastung läßt sich ebenfalls mit bloßen Augen sehen.

Spätestens seit 2010 ist bei der Adenauerbrücker Handlungsbedarf, seit 2014 ist dringender Handlungsbedarf. Oberbürgermeister Noerenberg hat sich nach eigenem Bekunden für eine schnelle Lösung stark gemacht. Passiert ist seit dem nichts, das man mit bloßem Auge sehen kann. Es wird gemächlich geplant und auch sechs Jahre später sind nur zusätzlich weitere beunruhigende Verkehrsschilder aufgestellt worden.

Wie wir von der Gänstorbrücke wissen, dauert es locker sechs Jahre bis Autos über das neue Bauwerk fahren. Leider findet sich niemand, der noch sechs Jahre Nutzungsgarantie für die Adenauerbrücke geben möchte.

Eine vierte Donaubrücke wäre aufgrund der Anwohnerbelastungen, der Planungsdauer und der Kosten derzeit keine realistische Option.

Im Falle der Wahl, stehen die Donaubrücken ganz oben auf der Prioritätenliste, Roland Prießnitz wird die zuständige Behörde in Krumbach auf Kurzwahltaste haben. Versprochen!

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